Symptome und Diagnosen
Psychotherapie kann bei verschiedenen psychischen und körperlichen (somatischen) Problemen angewendet werden.
Dies sind unter anderem:
ÄNGSTE
Diffuse Ängste, Panikattacken, phobische Ängste
DEPRESSION
Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Burn Out und Suizidgedanken, Trauer, aber auch Aggression und Wut
SEXUALITÄT
Körper, Scham, Geschlechtsidentität
PROBLEME IN SCHULE/STUDIUM ODER AM ARBEITSPLATZ
Mobbing, Stress, Prüfungsangst, Lampenfieber
BEZIEHUNG
Probleme in der Partnerschaft und Familie, Einsamkeit, Probleme im sozialen Umfeld oder dem Setzen von Grenzen
SUCHT
Drogen, Internet
ZWÄNGE UND ESSSTÖRUNGEN
Zwangsgedanken, Gedankenkreisen
SELBSTVERLETZUNG
Selbstverletzendes Verhalten durch Schneiden, Ritzen, Brennen
PSYCHOSOMATISCHE BESCHWERDEN
Diagnosen sind zwar eine Orientierungshilfe, sie geben jedoch keine Auskunft über den persönlichen Lebensweg und die psychischen Erfahrungen. Eine Diagnose allein ist daher eine recht oberflächliche Information.
Ähnlich verhält es sich mit Symptomen.
Sehr häufig hat man keine Erklärung, weshalb sich ein Symptom entwickelt hat. Man versucht, unangenehme Situationen, in welchen es auftreten könnte, zu vermeiden.
Psychoanalyse und psychoanalytische Psychotherapie sind der Auffassung, dass Symptome nicht sinnlos entstehen, sondern eine tiefere Ursache haben.
Diese unbewussten Zusammenhänge gilt es neu für sich zu entdecken, zu verstehen und zu lösen. Dies führt letztendlich zur Abnahme oder dem gänzlichen Verschwinden des ursprünglichen Symptoms.
Psychotherapie bedeutet eine Konfrontation mit der eigenen Gefühlswelt, was mitunter auch Überwindung erfordert, sich auf dieses persönliche Abenteuer einzulassen.